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Neue Rettungsmittel am Teufelssee

Veröffentlicht: Sonntag, 21.06.2020
Autor: Klaus Fleischer
Neue Rettungsmittel beim Festakt (Foto: Constantin P.)
Indienststellung des SUP am Teufelssee (Foto: Jutta S.)
Das neue SUP gleitet bei der Jungfernfahrt über den Teufelssee; die bewährten Rettungsbretter geben ihm Geleit (Foto: Constantin P.)
Ende der Jungfernfahrt (Foto: Jutta S.)

Bericht eines Augenzeugens

Jetzt mit zwei kleinen Filmausschnitten von der Taufe und der Jungfernfahrt.

Am Sonntag, den 24.05.2020 wurden auf der Wasserrettungsstation (WRS) am Teufelssee diverse neue Rettungsmittel in den Dienst gestellt. Der Festakt wurde bewusst im sehr kleinen Kreis abgehalten, da größere Veranstaltungen zur Zeit ja leider nicht möglich sind. Es waren daher nur die Stationsbesatzung und ein paar Badegäste dabei als unser Bezirksleiter Klaus G. unser neues Stand Up Paddle Board (SUP) taufte.

Vorher übernahm Christoph L. die Aufgabe eine kurze Rede zu halten, da Lokalpolitiker - wie zu solchen Anlässen sonst üblich - nicht durch die DLRG eingeladen waren. Er dankte Carsten E. und Klaus G., welche die Finanzierung der neuen Rettungsmittel ermöglicht hatten. Carsten E. hatte sein Preisgeld vom Ehrenamtspreis 2017 (wir berichteten) gespendet und Klaus G. hatte aus eigener Tasche die noch fehlenden Euros für die Gesamtsumme beigesteuert. Dem logistischem Geschick von Constantin P. können wir es verdanken, dass der Transport nach Berlin ohne zusätzliche Kosten erfolgen konnte.

Bereits am 15.05.2020 war das SUP auf der WRS am Teufelssee eingetroffen. Erste Tests verliefen äußerst vielversprechend. Mit dem SUP benötigt man für eine Bojenrunde (ca. 400 Meter) auch ohne spezielles Training lediglich 3,5 Minuten. Dieser Wert ist mit den Zeiten vom Rettungsbrett vergleichbar. Das SUP liegt sehr stabil auf dem Wasser und man muss sich nicht so sehr auf das Gleichgewicht konzentrieren. Es gibt einem Rettungsschwimmer bei Streiffahrten somit die Möglichkeit die komplette Aufmerksamkeit den Badegästen zu widmen. Durch die stehende Position ergibt sich für den Rettungsschimmer auf dem SUP eine sehr gute Perspektive, die ihm die wichtige Übersicht auf den gesamten See verschafft. Mit dem SUP können wir die Sicherheit für unsere Badegäste erhöhen.

Nach der Taufe wurde den Zuschauern auch der Einsatz der weiteren neuen Rettungsmittel präsentiert. Es handelte sich dabei um zwei Rettungsbojen (auch bekannt aus einer amerikanischen TV-Serie mit Rettungsschwimmern) und zwei Rescuetubes. Wir freuen uns über die neuen Rettungsmittel und hoffen, dass sie uns immer gute Dienste erweisen werden.

Der Name für das SUP steht noch nicht fest. Eure Vorschläge könnt ihr gern bis zum 30.06.2020 bei der Stationsleitung einreichen.

Die WRS am Teufelssee übernimmt eine Vorreiterrolle, da sie landesweit die bislang einzige WRS mit einem Hardboard SUP im Einsatz ist. Sollte sich das Konzept, ein SUP im Wasserrettungsdienst zu nutzen, in der täglichen Praxis bewähren, so kann es künftig auch als Vorbild für andere WRS dienen. Entscheidungsträger anderer WRS können sich gern bei der Stationsleitung der WRS Teufelssee melden, falls Interesse besteht dieses Rettungsmittel auszuprobieren.

 

Weitere Anmerkungen zur Auswahl des SUP:

Die Idee ein SUP auf der WRS Teufelssee anzuschaffen hatte die Stationsleitung schon vor mehreren Jahren durch einen Bericht in der bundesweiten Vereinszeitschrift „Lebensretter". Es kam natürlich nur ein Model in unseren Farben (gelb/rot) mit DLRG-Aufdruck in Frage. Wir recherchierten und hatten die Auswahl zwischen dem aufblasbaren SUP-Board Malibu (Art.-Nr.: 21405142) der DLRG-­Materialstelle und dem Hardboard SUP eines namhaften Lifesaving Equipment Anbieters. Nachdem die jeweiligen Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen wurden fiel die Entscheidung einstimmig zugunsten des Hardboards.

 

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